Aktuelle Informationen

Information  über Trickbetrüger bei Senioren-Nachmittag

20.03.2019 khm - Zu einem Senioren-Nachmittag im Josefshaus der kath. Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt wurde der Seniorensicherheitsbeauftragte für den Stadtteil Frankfurt-Griesheim eingeladen, um über Trickbetrügereien zu informieren.

 

Karl-Heinz Maier, mit Dienstsitz beim Allgemeinen Rettungsverband Frankfurt, ist der zuständige Beauftragte. Er informierte über die bekannten Arten der Betrügereien und wies darauf hin, dass immer wieder neue Betrugsfälle bekannt werden. Die Betrüger schrecken auch vor falschen Behördenschreiben oder –Anrufen nicht zurück: Zahlungsbefehle von „Gerichtsvollzieher-erteilungsstelle“ oder Schreiben von Polizeidienststellen bzw. Amtsträgern, auch gefälschte Haftbefehle der Staatsanwaltschaften mit der Möglichkeit von Zahlungen zur Haftverschonung. Auf Original aussehenden Briefen steht jedoch eine falsche Telefonnummer, so dass Betroffene bei den Betrügern ankommen, die die „Richtigkeit“ von Forderungen bestätigen.

 

Die derzeit gängigsten Methoden erfolgen über das Internet, per Telefon oder Hausbesuchen. Ziel ist in allen Fällen an das Geld der Betroffenen zu kommen. Weit verbreitet ist der „Enkeltrick“, bei dem sich der Anrufer als „Enkel“  in einer finanziellen Notlage befindet und größere Geldsummen benötigt. Aber auch andere Verwandtschaften oder Bekanntschaften werden zur Abzocke benutzt. Trickbetrüger stellen sich auch als Polizisten oder Staatsanwaltschaften vor und bitten die Opfer Schmuck, Geld und sonstige Wertgegenstände zu deponieren oder an einen Boten zu übergeben.

 

Falsche Energieberater, Strom- und Gasableser, „Bevollmächtigte“ von Hausverwaltungen oder Feuerwehr, die nach dem „Rechten“ sehen wollen, sind darauf aus, in Wohnungen zu gelangen und Sach- oder Geldwerte zu erbeuten.

 

Ein neuer Trick sind „Prüfer des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen“, die Pflegedienste überprüfen wollen oder Prüfer von Rolllatoren. Man wartet bis Pflegedienstmitarbeiter/innen aus dem Haus kommen und „prüft“ dann. Eine Betrügerin  befragt die Pflegebedürftige, wenn der 2. „Prüfer“ sich in aller Ruhe in den Räumen umsieht und die Geld- und Sachwerte stiehlt.

 

Während des Vortrages wurden Fragen gestellt, aber auch einige bereits negative Erfahrungen mit Trickbetrügern berichtet, z.B. Anforderungen von Bankinformationen durch Banken oder Internetlieferanten (Amazon). Dabei wurden die Kunden aufgefordert Bankleitzahl, PIN usw. zu „bestätigten“. Eine Teilnehmerin berichtete von Telefonanrufen in fremder Sprache, bei denen versucht wird lange Gespräche zu führen, bei denen hohe Gebühren anfallen. Einige Trickbetrüger rufen auch kurz per Festnetz oder Handy an und warten auf einen Rückruf, der mit hohen Gebühren belegt ist. Hinter diesen Betrügern stehen meist ganze Betrugsorganisationen.

 

Abschließend betonte Herr Maier, im Verdachtsfalle immer die Notrufnummer 110 oder das 16. Polizeirevier , 75511600 anzurufen um die Situation zu klären oder Hilfe zu erhalten.

 

An die Besucher wurden Türanhänger mit der Aufschrift „Ich öffne keinem Fremden“ und weitere Informationen zur Trickbetrugsvorbeugung ausgeteilt. 30 Teilnehmer der Veranstaltung gingen nach 1 Stunde nach Hause und hoffen, dass sie nach dem Vortrag keinem Trickbetrüger (mehr) zum Opfer fallen werden.

Pflegefachkräfte, Pflegekräfte sowie Hauswirtschafts- und Bürokräfte gesucht

Neue Beschriftung der ARV Einsatzfahrzeuge auf der Heckscheibe

24.03.2019 kf - Der ARV Frankfurt ist auf der Suche nach Pflegefachkräften, Pflegekräften sowie Hauswirtschafts- und Bürokräften. Eine ausgezeichnete Auftragslage sorgt für attraktive offene Stellen in unserem jungen, hilfsbereiten und freundlichen Team. Um auf offene Stellen aufmerksam zu machen, wurden in den vergangenen Tagen mehrere Fahrzeuge des ARV Frankfurt mit Werbung beklebt.

 

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Job in Frankfurt am Main? Rufen Sie uns an (Telefon: 069 – 380330-0) – wir freuen uns auf Sie!

Weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Neujahrsempfang des Frankfurter Ortsbeirats 6 und der SPD Frankfurt-Griesheim

Oberbürgermeister Peter Feldmann

27.01.2019 khm - Im Januar finden aus guter Tradition die Neujahrsempfänge statt zu denen auch der Allgemeine Rettungsverband Frankfurt eingeladen wird. In diesem Jahr fand am 18. Januar der Empfang des Ortsbeirats 6 und am 27. Januar der Neujahrsempfang der SPD Frankfurt-Griesheim statt.

 

Der Ortsbeirat 6 ist der Größte in Frankfurt und ist zuständig für die westlichen Stadtteile Goldstein, Griesheim, Höchst, Nied, Schwanheim, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach und Zeilsheim. Die Ortsvorsteherin Susanne Serke hatte in die Integrierte Gesamtschule, Palleskestraße, eingeladen. Anwesend waren neben den Ortsbeiratsmitgliedern aus den zugehörigen Parteien auch der Oberbürgermeister Peter Feldmann, der in zugleich Dezernent der westlichen Stadtteile ist sowie Vertreter aus Politik, Stadtparlament, Landtag, Bundestag, Vertreter der Wirtschaft, Kultur, Vereinen, Institutionen usw.

 

Nach einem Musikstück der Musikschule Clanna begrüßte Ortsvorsteherin Susanne Serke die Anwesenden und berichtete über vom Gremium besprochenen Anträge und deren Weiterleitung an den Magistrat der Stadt Frankfurt und der damit verbundenen Investitionen. Einen besonderen Dank richtete die Ortsvorsteherin an ihr Ortsbeiratskollegium für die konstruktive Zusammenarbeit und unterstrich dabei auch das ehrenamtliche Engagement für die westlichen Stadtteile. Trotz manchmal unterschiedlicher Ansichten, sei man immer zu gemeinsamen Lösungen gekommen und habe Stärke gezeigt.

 

Der Oberbürgermeister lobte die Arbeit des Ortsbeirats und die Bürgerbeteiligung und deren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auch die Stadt hat im vergangenen Jahr viel für die westlichen Stadtteile geleistet, um den Frankfurter Westen weiter zu entwickeln und werde dies auch in diesem Jahr tun.

 

Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Feste gefeiert, die von Ehrenamtlichen vorbereitet und durchgeführt wurden. Dies zeigte den Zusammenhalt in der Gesellschaft und den gelebten Gemeinsinn.

Für den Stadtverordnetenvorsteher überbrachte Frau Dr. Renate Wolter-Brandecker, stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin, das Grußwort und ging auf die derzeitige Diskussion um die kommunale Trägerschaft des Klinikums Höchst ein, das kommunal bleiben müsse

Zum Abschluss nahm bekannte Mundartdichter und Liedermacher Rainer Weisbecker die Anwesenden mit auf eine mundartliche Rundreise durch die westlichen Stadtteile,  mit ihren jeweiligen Besonderheiten. Die Ausführungen in „franforderisch“ wurden mit tosendem Beifall bedacht.

 

Nach einem Musikstück von Herrn Ansto Khosrobeik von der Musikschule Clanna beendete die Ortsvorsteherin die Veranstaltung und lud zu Imbiss und Getränken ein, den die Sponsoren darboten.

 

Der Neujahrsempfang der SPD Frankfurt-Griesheim fand am 27. Januar 2019, im Bürgerhaus Frankfurt Griesheim statt und stand unter dem Motto „Europa ist die Zukunft, jede andere PolitikVergangenheit“ (Roland Dumas, Französischer Politiker). Die Vorsitzende der SPD Griesheim und gleichzeitig Stadtverordnete Birgit Puttendörfer hatte am 27.01.2019, in das Bürgerhaus Frankfurt-Griesheim eingeladen und als Redner Daniel Röder, Pulse of Europe, gewinnen können.

 

Nach der Begrüßung der Gäste, z.B. Roger Podstatny (SPD-Stadtverordneter), Yanki Pürsün (MdL/ FDP),  Jörg Winterling (Vorsitzender CDU Griesheim), Petra Scharf (MdL/ SPD), Dieter Bürger (Stadtrat a.D./ SPD), gab Frau Puttendörfer eine Einleitung in das Thema „Europa, grenzenlose Gemeinschaft“. „Wir genießen die Reisefreiheit, das Arbeiten und wohnen in den Mitstaaten. Die Währungsunion, die uns weitere Freiheiten brachte. Die Internationalität vor allem unserer Stadt. Jahrzehnte währender Frieden. Ein Großteil der Bevölkerung kennt nur noch das vereinte und damit auch friedliche Europa. Doch was ist los mit Europa? Wo ist der Zusammenhalt geblieben? Wir alle sollten mithelfen, die Idee eines friedlichen Europa zu stärken und weiter zu verfolgen“.

 

Danach stellte sie den Gastredner, Daniel Röder, von der Organisation Pulse of Europe, als einen engagierten Kämpfer für Europa vor und erteilte ihm das Wort. Herr Röder erläuterte die Wichtigkeit des Zusammenhaltes und dem gemeinsamen agieren der Europäischen Union, der Zusammenarbeit mit dem Nordatlantischen Bündnis zur Friedenssicherung, dem Brexit und der Wichtigkeit der Europawahl in diesem Jahr.

 

Musikalisch umrahmte der Akkordeon-Musikverein die Veranstaltung mit 3 Musikstücken, zum Abschluss die Europahymne (Freude schöner Götterfunken..).

 

Im Anschluss an die Reden lud die SPD-Vorsitzende Puttendörfer zum Gedankenaustausch mit Brezeln, Äppelwoi und Apfelsaftschorle ein.