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Ehrenamtl im Rathaus Römer eingeladen - Abend der Frankfurter Vereine
17.04.2026 khm - Auf Einladung des Oberbürgermeisters Mike Josef und des Vorsitzenden des Stadtverbandes der Frankfurter Vereinsringe, Uwe Serke, waren über 500 Vereinsvertreter in den Kaisersaal des Frankfurter Rathauses Römer gekommen. Die Begrüßung nahm der Oberbürgermeister vor und betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes für die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Bevölkerung. Er nannte das Vereinsleben ein „Herzstück des gesellschaftlichen Lebens der Stadt“. Besonders betonte der Oberbürgermeister den gesellschaftlichen Nutzen des Ehrenamtes, das an diesem Abend gefeiert wurde.
Natürlich gibt es an einem solchen Abend vielerlei Würdigungen so hob auch Uwe Serke, der Vorsitzende des Stadtverbandes der Vereinsringe, das ehrenamtliche Engagement im Verein hervor, denn wichtiger denn je sei „Das Ehrenamt nicht die Dekoration, sondern das Fundament“ des gesellschaftlichen Zusammenlebens.
Nicole Schmidt-Isermann, Vorsitzende des Vereinsrings Bergen-Enkheim, nannte in ihrer Rede einige Aspekte, die beim oberflächlichen Blick auf das Thema nicht auf der Hand liegen. „Ohne Vielfalt geht es nicht“, so die KFZ-Meisterin aus Bergen Enkheim. „Wir brauchen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, unterschiedlichen Stärken, unterschiedlichen Blickwinkeln. Wir brauchen verschiedene Stimmen, verschiedene Talente, verschiedene Generationen. Denn ohne Diversität wären wir uns vielleicht schneller einig. Aber wir wären auch ärmer. Und ganz sicher nicht zukunftsfähiger.“ Das Engagement sei mit viel Arbeit und Stress, mit Enttäuschungen und Frustrationen verbunden. „Mehr Toleranz für das Unperfekte“, lautet deshalb eine ihrer Forderungen. Zu Recht, denn nicht jeder macht sich klar, dass es sich um Amateure handelt und nicht um Profis, wenn es beim Getränkestand auf dem Volksfest etwas langsamer zugeht. Man solle das Ehrenamt nicht nur feiern, wenn alles gelungen sei, lautet das Plädoyer der Bergen-Enkheimerin. Für ihre Rede erntete Nicole Schmidt-Isermann einen minutenlangen Applaus der stehenden Vereinsvertreter, der sie zu Tränen rührte.
Abschließen dankte der Oberbürgermeister der Rednerin und dem Redner für deren Ausführungen zum Ehrenamt und sagte, man könne es auch als Statement zu aktuellen politischen Debatten verstehen, denn er sehe einen Zusammenhang: In Frankfurt gebe es vergleichsweise wenig politischen Extremismus und das liege auch daran, dass es so viel ehrenamtliches Engagement gebe. Daneben sei er auch davon überzeugt, dass ehrenamtlich Aktive glücklicher seien.
Einig waren sich auch viele der zahlreichen geladenen Vereinsvertreter im Römer, dass das Ehrenamt die Unterstützung der öffentlichen Hand braucht. Konkret bedeutet dies für Uwe Serke, den Chef des Dachverbandes der Vereinsringe, mehr Hilfe für die Ehrenamtlichen angesichts gestiegener Anforderungen. Nicht nur Kosten, auch Verantwortlichkeiten müsse die Stadt übernehmen. Besonders wolle sich der Verband für den Abbau bürokratischer Hürden einsetzen, für Sicherheitsauflagen mit Augenmaß und deren Finanzierung durch die Stadt. Ein Mandat im Aufsichtsrat der Saalbau GmbH hält Serke ebenfalls für nützlich; außerdem ein Ehrenamtsbüro, angesiedelt direkt beim Oberbürgermeister.
13 Jahre ist es her, dass das letzte Treffen der Vereine war, jedoch versprach Josef erstens, dass es so lange bis zur Neuauflage der Veranstaltung nicht wieder dauern wird, und er sagte zweitens zu, dass der Forderungskatalog der Vereinsringe in die Koalitionsverhandlungen der Stadtverordnetenfraktionen eingebracht wird. Viel Beifall bekam er auch für die Forderung, dass die traditionellen Frankfurter Feste fortbestehen sollen, denn solche Veranstaltungen seien auch Ankerpunkte für die Menschen in einer Zeit, in der sich vieles schnell verändere. Froh sei er daher, dass die Dippemess ihren Standort behalten könne. Für solche Feste müsse man auch mal fünfe gerade sein lassen. Da wird es beim nächsten Abend der Vereine interessant sein zu schauen, ob der Verband bei diesen Forderungen ein Stück vorangekommen ist. Geht es nach Oberbürgermeister Josef, wird es in zwei Jahren so weit sein, denn er möchte, dass der Abend der Vereine etwa im Abstand von 24 Monaten organisiert wird.
Anschließend luden die Veranstalter die Vereinsvertreter zum geselligen Beisammensein mit reichhaltigem Buffet und Umtrunk ein.
Wir trauern um Dr. med. Jörg Rindermann
20.02.2026 khm - Am 20.02.2026 verstarb unser langjähriges Mitglied Jörg Rindermann.
Dr. Rindermann war einer der ersten Initiatoren für die Gründung des Allgemeinen Rettungsverbandes Hessen e.V., mit Sitz in Frankfurt am Main, dessen Vorsitzender er zeitweise war.
Dr. Rindermann war Arzt beim Ärztlichen Notdienst, heute Ärztlicher Bereitschaftsdienst, und führte den „ARV-Medikamenten-Notdienst“ ein. Wenn Praxen der Hausärzte geschlossen waren konnten Bürger den Ärztlichen Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung anrufen. Rettungsdienst und Krankentransport waren hiervon nicht betroffen. Über die Zentrale des Ärztlichen Notdienstes wurden dann ehrenamtliche ARV-Helfer:innen alarmiert, die zu den Patienten fuhren, das Rezept abholten, das erforderliche Medikament in der dienstbereiten Apotheke besorgten und zum Patienten brachten. Auch Medikamente für das Ausland, z.B. bei Krisen, wurden auf Weisung des Ärztlichen Notdienstes besorgt und zum Flughafen gebracht.
Bei Glatteis und damit verbundenen Flugausfällen brachten ARV-Helfer ein lebenswichtiges Organ vom Frankfurter Flughafen nach Halle. Dadurch konnte ein Kind gerettet werden. Auch die Beschaffung eines lebenswichtigen Medikaments, das aus verschiedenen Frankfurter Krankenhäusern beschafft werden musste, wurde von ARV-Helfen erledigt. Dr. Rindermann stand dabei mit seinem Wissen und der Organisation im Hintergrund. Er unterstützte bei den Ausbildungen von Ersthelfern und nahm Prüfungen ab.
Dr. Rindermann war für die ARV-Mitglieder Vorbild, Organisator, Ausbilder und Kamerad.
Danke lieber Jörg für Deinen Einsatz! Ruhe in Frieden.
Sanitätsdienst beim Griesheimer Faschingsumzug und der anschließenden Kinderdisco
16.02.2026 wei - Am 16.02.2026 startete um 14.15 Uhr der jährliche Faschingsumzug am Bunker in Frankfurt-Griesheim. Begleitet wurde der Zug von einer Polizeistreife und zwei Einsatzfahrzeuge des ARV Frankfurt. Etwa 150 Kinder tanzten und sangen fröhlich zu der Karnevalsmusik. Auf dem Weg wurden die Kinder mit vielen Süßigkeiten und Leckereien „beworfen“, die sie in Tüten sammelten. Fast eine Stunde bewegte sich der „Faschingsumzug“ durch Frankfurt Griesheim und viele Zuschauer sahen den Umzug vom Wegesrand und von den Fenstern aus. Der Zug endete dieses Jahr direkt vor der ehemaligen, abgerissenen Omegabrücke. Danach versammelten sich die Kinder im Griesheimer Bürgerhaus zur jährlichen Kinderdisko. Während den Veranstaltungen gab es keine besonderen Vorkommnisse und die Kinder hatten eine Menge Spaß.
Herzliche Glückwünsche zum 100. Geburtstag
02.02.2026 wei - Unsere Kundin Frau J. feierte am 02.02.2026 ihren 100. Geburtstag. Neben vielen anderen Gratulanten und Bekannten war ein Mitarbeiter des Allgemeinen Rettungsverbandes vor Ort, um ihr an ihrem Ehrentag zu gratulieren und ihr einen Blumenstrauß und eine Geburtstagskarte zu überreichen.